Wenn der Cyberangriff kommt: Kann ihr Unternehmen weiterarbeiten?

KI macht Täuschungen glaubwürdiger und Angriffe schneller. Wie Unternehmen sich darauf vorbereiten – und warum dafür Technik, klare Entscheidungen und trainierte Teams zusammenkommen müssen.
Eine Nachricht der Geschäftsführung fordert eine dringende Überweisung. Die Stimme am Telefon klingt vertraut. Wenig später sind zentrale Systeme nicht mehr erreichbar. Was davon ist echt? Wer prüft den Vorgang? Und wie arbeitet das Unternehmen weiter, wenn gewohnte Abläufe ausfallen?
Solche Fragen gehören längst auf die Agenda der Geschäftsführung. Im KURIER-Beitrag „Weil Cyberangriffe nicht nur die anderen treffen“ vom 26. September 2026 beschreibt Nahed Hatahet, wie Künstliche Intelligenz die Lage verändert: Überzeugende Texte, Stimmen, Bilder und digitale Identitäten lassen sich heute einfacher erzeugen und in großem Maßstab einsetzen.
Für Unternehmen entsteht daraus eine doppelte Aufgabe. Sie müssen Angriffe möglichst gut abwehren. Sie müssen zugleich wissen, was zu tun ist, wenn trotz aller Schutzmaßnahmen etwas passiert.
Geschützt sein reicht nicht aus. Entscheidend ist handlungsfähig zu bleiben.
Im KURIER warnt Hatahet davor, „Sicherheit mit Resilienz“ zu verwechseln. Ein Unternehmen kann technisch gut geschützt sein und dennoch für Tage erhebliche Probleme bekommen, wenn ein Angriff wichtige Systeme trifft.
Dann zählen sehr praktische Fragen: Wer entscheidet über die nächsten Schritte? Wie erreicht das Team einander, wenn E-Mail und Chat ausfallen? Welche Leistungen müssen zuerst wieder funktionieren? Welche Aufgaben lassen sich vorübergehend anders erledigen? Und wurden diese Abläufe jemals gemeinsam durchgespielt?
Widerstandsfähigkeit entsteht vor dem Ernstfall. Technische Vorkehrungen, Zuständigkeiten, Kommunikationswege und das Verhalten der Mitarbeitenden müssen ineinandergreifen. Ein Plan, den niemand kennt oder ausprobiert hat, hilft unter Zeitdruck nur begrenzt.
Was hat das mit KI-Training zu tun?
KI verändert nicht nur die Werkzeuge, mit denen Unternehmen arbeiten. Sie verändert auch die Täuschungen, denen Mitarbeitende begegnen. Eine gefälschte Nachricht muss heute nicht mehr voller Fehler sein. Selbst eine vermeintlich vertraute Stimme oder ein Video kann Anlass zur Prüfung geben.
Deshalb braucht KI-Kompetenz mehr als die Fähigkeit, ein Tool zu bedienen. Teams sollten verstehen, was KI erzeugen kann, wo ihre Grenzen liegen und wann sie eine Information über einen zweiten Weg bestätigen müssen. Führungskräfte brauchen Orientierung, um sinnvolle Regeln und Entscheidungen für ihre Organisation festzulegen.
Das lässt sich anhand der eigenen Arbeit üben: Was passiert, wenn eine ungewöhnliche Zahlungsaufforderung eingeht? Wie wird eine dringende Anweisung verifiziert? Wer übernimmt welche Aufgabe, wenn ein wichtiges System ausfällt? Solche Szenarien machen aus allgemeinem Wissen konkrete Handlungsfähigkeit.
Beratung, Werkstatt und Training - passend zur Ausgangslage
Bei KI-Trainings.at steht hinter den Formaten Nahed Hatahet mit seiner Erfahrung in digitaler Transformation und Künstlicher Intelligenz. Unternehmen bringen dabei unterschiedliche Voraussetzungen mit. Manche brauchen zunächst eine strategische Einordnung: Welche KI-Anwendungen sind sinnvoll, welche Risiken entstehen und welche Entscheidungen stehen an? Andere möchten mit ihren Teams konkrete Situationen und Arbeitsabläufe durchgehen. Wieder andere brauchen gezieltes Training für Führungskräfte oder Mitarbeitende.
Daraus kann ein einzelner Workshop entstehen oder eine Kombination aus Beratung, strategischer Arbeit, KI-Werkstatt und Training. Die Inhalte orientieren sich an den Menschen, Prozessen und Fragen des jeweiligen Unternehmens. Beim Thema Cyberresilienz kann das beispielsweise bedeuten, KI-gestützte Täuschungen verständlich zu machen, Prüfroutinen zu üben und gemeinsam zu klären, wie Teams bei Störungen arbeitsfähig bleiben. Technische Sicherheitsmaßnahmen und die konkrete Reaktion auf einen Vorfall werden dabei mit den zuständigen IT- und Sicherheitsexperten abgestimmt.
Die entscheidende Frage lautet: Was müssen die Menschen in Ihrem Unternehmen verstehen, entscheiden und üben, damit sie auch unter Druck handeln können?
Beginnen wir mit Ihrer konkreten Situation
Sie möchten KI sinnvoll einsetzen und Ihr Unternehmen zugleich auf neue Risiken vorbereiten? Im kostenlosen KI-Potenzial-Check-Up sprechen wir über Ihre Ausgangslage und darüber, welche Kombination aus Orientierung, Werkstatt und Training für Sie sinnvoll ist.
WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN:
Der dazu passende Artikel „Weil Cyberangriffe nicht nur die anderen treffen“, erschienen im KURIER, 26. September 2026, mit Einschätzungen von Nahed Hatahet.
Weitere Beiträge, Impulse und persönliche Einordnungen von Nahed Hatahet finden Sie im Blog auf www.nahedhatahet.eu.
AUTOR: Nahed Hatahet Digital- und AI-Transformationsexperte, Keynote Speaker und Gründer von KI-TRAININGS.at.
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde auf Basis der fachlichen Inhalte und Aussagen von Nahed Hatahet erstellt. Für Redaktion, sprachliches Feintuning und Struktur kamen unterstützend KI-Werkzeuge zum Einsatz. Sämtliche Inhalte wurden vom Autor fachlich geprüft und freigegeben.






Kommentare